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Sanierung Eishalle


Kunsteisbahn
Oberwynental
Unterwerkstrasse
5734 Reinach AG

Sanierung Kunsteisbahn Oberwynental

  • Rückblick
  • Ausgangslage
  • Vorschau
  • Vorschau (forts.)
  • Auswirkung
  • Zeitplan
  • Projekt
  • Projekt (forts.)
  • Weitere Infos
  • Zusammenfassung

Rückblick

1981  Neubau Offene Eisbahn
Raumkonzept : Eisfeld mit angegliedertem Garderobentrakt mit Duschen / Technikräumen / Sanitärräumen und Restaurant.

1983 Überdachung Halle mit Holzleimträgern und Welleternitdach
 
1996 Aufbau Massenlager – Schlafräume / Sanitäre Anlagen und  Flachdachsanierung
 
2009 Statische Sanierung des Hallentragwerkes in Holzleimbau (abgeschlossen)

Ausgangslage

Im Dezember 2007 wurde die Firma Häring & Co. AG von der Bauverwaltung Reinach beauftragt, eine Zustandskontrolle der Kunsteisbahn Reinach durch-zuführen. Diese Überprüfung ergab eine Überlastung des Tragwerkes ab einer bestimmten Schneebelastung. Zudem wurde eine zu hohe Feuchtigkeit in der Halle festgestellt.

Dies löste die statische Sanierung 2009 aus, ohne die die Kunsteisbahn Oberwynental keine Betriebsbewilligung mehr erhalten hätte.

Die angestrebte, umfassende Sanierung der gesamten Halle als Ergänzung zur bereits ausgeführten Dachträgersanierung ist unumgänglich, da ansonsten die  Träger innert kürzester Zeit wieder Schaden nehmen und die Tragfähigkeit nicht mehr gewährleistet ist. Dies würde bedeuten, dass eine weitere  Betriebsbewilligung zukünftig fraglich würde.

Vorschau

Die Kunsteisbahn Oberwynental ist bald 30- jährig und muss zur Substanzerhaltung, sowie zur uneingeschränkten weiteren Nutzung für den Eissport, aber auch für sportfremde Events (Ausstellungen / Messen / Konzerte etc.) saniert werden.

Gleichzeitig ist den veränderten Anforderungen des Eishockeysportes, den Auflagen des schweizerischen Eishockeyverbandes und natürlich des Eiskunstlaufes Rechnung zu tragen.

Als Weiteres können zugleich die feuerpolizeilichen Vorschriften (Fluchtwege / Fluchttüren / allgemeiner Blitzschutz etc.) umgesetzt werden.

Vorschau (Fortsetzung)

Die Entfeuchtung der Halle ist zum Schutz der Statik unbestritten und eine Auflage des Statikers. Um dies umsetzen zu können, muss eine dichte und isolierte Aussenhülle erstellt werden. Diese Konstruktion wirkt sich des weiteren positiv auf:

a) die Eisqualität (konstante Festigkeit und kein Kondenswasser)
b) den Substanzschutz der Halle
c) die Einsparung an Kühlenergie aus.

Ebenfalls kann damit die Innentemperatur der Halle bei Events und Sportveranstaltungen, (beheizt oder gekühlt), konstant halten. Es besteht auch die Möglichkeit den Eisbahnbetrieb in die Trainings-vorsaison der Vereine vorzuverlegen.

Vorschau (Auswirkung)

Bekanntlich baut man heute die Sportstätten nach neueren Erkenntnissen als vor 30 Jahren. Mit der vorprojektierten Investition wäre auch die Kunsteisbahn Oberwynental wieder einen grossen Schritt näher am Komfort der heutigen Zeit und somit konkurrenzfähiger in der Vermarktung von Eiszeiten / Unterkünften. Dies wiederum bedeutet eine bessere Auslastung des Restaurantbetriebes.

Zeitplan

2011
Planungskredit an Gemeindeversammlung
von Fr. 97'200.– inkl. MWST
 
2012 Frühjahr
Planungsarbeiten durch Baukommission und Architekt
 
2012 Herbst
Baukreditantrag an Gemeindeversammlung
 
2013 / 2014 Bauausführung

Projekt

1. Sanierung / Substanzerhalt- und Schutzmassnahmen mit Hallenentfeuchtung :

 

  • Sanierung der gesamten Gebäudehülle (Ersatz Dacheindeckung / Isolationen /  Spenglerarbeiten)
  • Sanierung der Giebelwandverkleidungen (Ersatz der gesamten Verkleidung)
  • Ersatz der Hallenbeleuchtung
  • Feuerpolizeiliche Auflagen / Fluchtwege / Blitzschutz
  • Hallen-Entfeuchtung (zum Schutz der statischen Hallenkonstruktion erforderlich)
  • Sanierung allgemeiner Infrastrukturen

Projekt (Fortsetzung)

2.  Anbau 1-geschossiger Garderobentrakt:
  • Erweiterung / Anbau Garderobentrakt mit 4 Umkleideräumen / Sanitären Anlagen / Technikraum für  Heizung / Lüftung / Wärmerückgewinnung
 
Kostenschätzungen wurden bereits erarbeitet:
Erwartete Anlagekosten für die Sanierung der Eishalle  und die Erweiterung / Anbau des Garderobentraktes
 
Total ca. Fr. 2'750'000.– (ohne Berücksichtigung von Subventionen Sporttoto etc.)

Weitere Informationen - Subventionen Sporttoto

Auszug aus: 611.113 - Verordnung über die Verwendung der Anteile des Kantons Aargau
am Reingewinn der Sport-Toto-Gesellschaft (Sport-Toto-Verordnung)

1.2. Bauten und Anlagen
§ 3  Beitragsempfänger und -bemessung
  1. 1 Beiträge können ausgerichtet werden an den Erwerb, die Erstellung, die Erneuerung und die Erweiterung von zweckmässigen Bauten und Anlagen, die unmittelbar der Sportausübung dienen und mit denen keine kommerziellen Zwecke verfolgt werden. Keine Beiträge sind erhältlich an deren Unterhalt sowie an den Erwerb von Land oder an die Entrichtung von Baurechtszinsen.
  2. 2 Die Beiträge bemessen sich nach der finanziellen Lage des Gesuchstellers und betragen höchstens 40 % der tatsächlichen Kosten, jedoch nicht mehr als Fr. 200'000.– pro Baute oder Anlage innert fünf Jahren.

(Abklärungen sind erst bei einem konkretem
 Projekt möglich)

Zusammenfassung

Wintersport in der Region AargauSüd bleibt erhalten!

 

Die Zentrumsgemeinde Reinach:

  • stellt auch in Zukunft die Infrastruktur für zeitgemässen Wintersport.
  • Ermöglicht entsprechend den Vorgaben von Verbänden den Eishockey- und den Eiskunstlaufsport.
  • Bietet der Bevölkerung und den Schulen eine attraktive Wintersportmöglichkeit.

Die Projektbeschreibung kann auch als PDF-Datei runtergeladen werden.